Freitag, 17. Oktober 2008

Gold paßt in jedes Fluchtgepäck

So ist der Goldpreis seit Anfang 2004 um mehr als 150% gestiegen. Dieses Schicksal teilt er zwar mit dem Marktwert vieler anderer Rohstoffe, doch ist Gold eben nicht ein Produkt wie jedes andere, sondern eine Krisenwährung. Derzeit, so erfahre ich von einem mir bekannten Händler, gebe es wochenlange Wartenzeiten und massive Lieferengpässe. Da wundert die Kursgrafik nicht: Diese Marktentwicklung aber weist über sich selbst hinaus. Es ist eben nicht mehr "nur" eine Finanzmarktkrise, sondern längst eine ausgewachsene Krise des Geldsystems. Gold aber ist die einzige unverfallbare Währung. Kein Wunder also daß in Gold flüchtet, wer noch Geld besitzt, so lange dieses noch hat. Ein Indiz ist auch, daß die Menschen nicht in Freigeldexperimente ausweichen, die es ja auch in Deutschland recht zahlreich gibt: auch diese werden nicht als sicher angesehen, im Gegensatz zu Gold. Der rapide steigende Goldpreis bedeutet also mehr als ein steigender Öl- oder Stahlpreis: er ist ein Maß für die tiefgreifende systemische Instabilität des politischen Systems und eben nicht "nur" ein Marktindikator.

Genau das ist der Grund, warum in Diktaturen der Privatbesitz von Gold untersagt ist: im Kommunismus, unter Mao und unter Hitler war der Privatbesitz von Gold verboten oder stark eingeschränkt, denn Gold bedeutet wirtschaftliche Unabhängigkeit und damit persönliche Freiheit – ein Gut, das die Diktaturen aller Völker und aller Epochen fürchten wie der Teufel das Weihwasser.

Droht ein Goldverbot?

Leider waren es aber nicht nur die roten und die braunen Faschisten, die den Menschen Goldbesitz verboten. Auch zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre hat es sowas gegeben – im Westen: am 09.03.1933 führte auch Franklin D. Roosevelt in den USA ein Goldverbot ein. Bankschließfächer wurden versiegelt und amtlich geleert und die Bürger hatten ihre zu Hause aufbewahrten Goldobjekte abzuliefern – eine Konfiskation großen Stils.

Während damals in den USA Schätzungen zurfolge nur zwischen 20% und 50% der wirklich in Privatbesitz befindlichen Goldobjekte auch tatsächlich eingezogen werden konnten, stehen die Dinge heute besser: mit Personenkennziffer, Kontenspionage, großflächiger Telefon- und Internetkontrolle und vielen anderen Überwachungsmechanismen, die es im "modernen" deutschen Schnüffelstaat längst gibt, wäre ein effektives Goldverbot viel wirksamer duchzusetzen als einst vor achtzig Jahren. Die Möglichkeit, daß der Staat sich solcherart an den Vermögensgegenständen der Menschen bereichert, und das Papiergeldsystem auf diese Art zu retten sucht, ist also eine reale Gefahr.

Der Ernstfall droht

Seit dem System von Bretton Woods ist der US-Dollar die Weltleitwährung, was den Amerikanern einen Vorteil insbesondere auf Energie- und Rohstoffmärkten verschafft. Diese Gefahr des Dollars ist aber in Gefahr. So wird gemunkelt, der Krieg im Irak sei nicht wegen der Massenverschwindungswaffen begonnen worden, sondern weil der damalige irakische Staatschef Saddam Hussein angefangen habe, Öl gegen Euro zu verkaufen. Ähnliches munkelt man auch über die Chinesen und die Iraner, doch ein Krieg wird in diesen beiden Fällen nicht gewagt. Die Stellung des Dollars ist dennoch in Gefahr. Und weitere Abwertungen des Dollars zum Export von Arbeitslosigkeit kann man wohl der eigenen Bevölkerung aus Energiepreisgründen nicht mehr zumuten: die diesbezhügliche Leidensfähigkeit der Amerikaner ist viel kleiner als die der Deutschen. Es droht also eine ernste wirtschaftspolitische Krise.

Fraglich ist, wieviel Gold die Deutschen überhaupt horten, und wer das tut. Gewiß haben die recht zahlreichen Hartz IV Empfänger ihr Barrengold längst in Sicherheit gebracht. Der langsam verarmende Mittelstand ist hingegen, wie schon zu Zeiten des Ersten Weltkrieges, in Geld abgesichert, also auf Merkels Versprechen angewiesen, daß die Spareinlagen sicher seien. Spar- und Versicherungseinlagen im fünfstelligen Bereich pro Person würden sich aber gut auf dem Goldmarkt machen. Um eine solche Explosion der Goldnachfrage durch mißtrauische und undankbare Staatsbürger zu verhindern, müßten also vor einem Goldverbot andere Maßnahmen eingeführt werden. Welche könnten das sein?

Zwangsanleihen für Lebensversicherte?

Oben sind wir davon ausgegangen, daß Staaten ihre Existenzberechtigung aus der Unfreiheit der Bürger beziehen, denn ein liberales funktionierendes Staatswesen braucht nur sehr wenige Reglementierung. Angst, Dummheit und Armut sind dabei seit Ende des Kalten Krieges Anfang der 1990er Jahre die wesentlichen Herrschaftsmechanismen. Die jetzige Finanzkrise kann in diesem Zusammenhang als Chance gesehen werden, nicht legitimierte und damit undemokratische Herrschaftssysteme rapide auszubauen, denn die Finanzkrise impliziert Angst und Armut zugleich, und das ohne jahrzehntelange Ökopropaganda und Klimaschwindel-Verdummung. Es kann also befürchtet werden, daß vor einem Goldverbot eine Enteignung der Spar- und Versicherungsguthaben folgt.

Auch das hätte historische Vorbilder, und zwar hier in Deutschland. Zum Beispiel in den 1920er Jahren. Mit dieser Zwangsanleihe, die zunächst unverzinslich war, und die der Inhaber nicht kündigen durfte, wollte sich das damalige Deutsche Reich finanzieren: Es dürfte den Leser nicht wundern, daß sämtliche zu der Zwangsanleihe (links) gehörende Coupons (rechts) heute noch vorliegen: sie wurden nie benutzt, weil das zugrundeliegende Geld wertlos geworden war. Damals war die Ursache die Inflation; ist es heute die "Finanzmarktkrise"? Nimmt man uns jetzt nach Versailles, der Hyperinflation von 1922/23, dem Zusammenbruch von 1945, der DDR, der Einheit und dem Euro ein weiteres Mal die Ersparnisse?

Konkrete Hinweise auf eine bevorstehende Enteignung sind unschwer zu finden: derzeit wird nämlich die Verstaatlichung von Banken geplant, was ganz offensichtlich auch Kapitalanlagegesellschaften und große Versicherungen betreffen würde. Die mindestens mehrheitliche Verstaatlichung wäre aber eine Voraussetzung, Sparguthaben durch Staatsanleihen zu ersetzen.

Die Zwangsinhaber solch wertloser Anleihepapiere aber hatten nicht nur ein wenig Geld verloren, sondern ihre Alterssicherung und damit meist auch ihre Existenz. Kein Wunder, daß sie dagegen protestierten. Kein Wunder auch, daß sie es waren, die bei der berüchtigten Sportpalast-Rede vom Goebbels nach dem "totalen Krieg" brüllten, denn viele hatten nichts mehr zu verlieren. Das also war die totale Herrschaft: über Dummheit, Angst und Armut schon damals ins Werk zu setzen. Damals wie heute, eine Woche vor dem "Bildungsgipfel" in Berlin.

Eine neue Herrschaftsordnung?

Was wir zur Zeit erleben, ist mehr als "nur" eine Finanzmarkt-Krise. Es könnte der Anfang einer neuen Art von politischem System sein. Die sogenannte Finanzmarkt-Krise ist möglicherweise kein Unfall der freien Marktwirtschaft, sondern ein bewußt und gezielt herbeigeführter Notfall, der drastische politische Maßnahmen rechtfertigen soll. Die längst in Kraft befindlichen Notstandsgesetze und die Wiedereinführung der Todesstrafe wären dann Puzzleteile, die sich plötzlich überraschend gut ins Bild fügen.

Schon zu Zeiten des sogenannten "Krieges gegen den Terror" konnte man nach dem 11. September plötzlich Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten und Überwachungsmechanismen durchsetzen, von denen einst nichtmal die Staatssicherheit der DDR hätte träumen können. Jetzt kann man in Zeiten der Finanzmarktkrise ganz offenbar ebenso drastische Maßnahmen gegen die finanzielle Freiheit der Menschen realisieren. Beides dürfte kein Zufall sein. Und beides scheint zusammenzugehören. Neue politische Mechanismen zeichnen sich zunehmend deutlich ab für alle, die sie sehen wollen.

Eine versteckte Agenda wird sichtbar für die, die hinschauen und nachdenken wollen. Die übrigen Leser werden dies wiederum für eine Verschwörungstheorie halten. Wer aber kein Hofberichterstatter sein will, der muß in dieser Zeit ein Verschwörungstheoretiker sein. Eine Alternative wäre nur, den Kopf konsequent in den Sand zu stecken – und morgen mit den Zähnen zu knirschen...

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Wie lautet dein Name?

Der Name einer Person setzt sich aus (Doppelnamen klammere ich hier aus, für diese trifft es aber ebenso zu...)
  • dem Vornamen (z.B. Peter)
  • und
  • dem Familiennamen (z.B Müller)
zusammen. Sprich, der Name einer Person ist z.B. Peter Müller...

Kucken wir mal, was Tante Wiki sagt...
Namen sind, nach der aktuellen wissenschaftlichen Forschung, ein Zugriffsindex auf eine Informationsmenge über ein Individuum. Sie sind somit einer Person, einem Gegenstand, einer organisatorischen Einheit (z. B. einem Betrieb) oder einem Begriff zugeordnete Informationen, die der Identifizierung und Individualisierung dienen sollen. (Funktion der Identifikation, Namenklarheit).
(...)
Die Personennamen umfassen die Bezeichnungen für Einzelwesen (Vornamen und Familiennamen).


Was steht aber auf dem "Bundespersonalausweis" bei "NAME"...? Naaaa...?! Nur der Familienname. Komisch, oder...?! Laut BPA ist der Name also nicht "Peter Müller", sonder "Müller" Das ist natürlich Blödsinn, korrekterweise müßte bei "Name" also "Peter Müller" stehen. Also ist der Name laut Club-Karte aka BPA "Peter Müller Peter" Was für ne gequirlte Scheiße!!!

Kucken wir doch mal in das Gesetz über Personalausweise ! Was steht da...??? (Hervorhebungen zur besseren Verständlichkeit durch mich)

§ 1 Ausweispflicht
  1. Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und nach den Vorschriften der Landesmeldegesetze der allgemeinen Meldepflicht unterliegen, sind verpflichtet, einen Personalausweis zu besitzen und ihn auf Verlangen einer zur Prüfung der Personalien ermächtigten Behörde vorzulegen; dies gilt nicht für Personen, die einen gültigen Paß besitzen und sich durch diesen ausweisen können. Der Ausweispflicht kann auch durch Vorlage eines vorläufigen Personalausweises genügt werden. Auf Antrag kann ein Personalausweis auch vor Vollendung des 16. Lebensjahres ausgestellt werden.
  2. Der Personalausweis und der vorläufige Personalausweis sind nach einheitlichen Mustern mit Lichtbild auszustellen; sie erhalten eine Seriennummer. Der Ausweis enthält neben dem Lichtbild des Ausweisinhabers und seiner Unterschrift ausschließlich folgende Angaben über seine Person:
    1. Familienname und ggf. Geburtsname,
    2. Vornamen,
    3. Doktorgrad,
    4. (weggefallen)
    5. Tag und Ort der Geburt,
    6. Größe,
    7. Farbe der Augen
    8. gegenwärtige Anschrift,
    9. Staatsangehörigkeit.
Wo steht denn jetzt auf der Club-Karte aka BPA der Familienname??? Und warum gibt es auf dem BPA den Punkt "NAME", der laut dem Gesetz über Personalausweise NICHT auf dem BPA stehen darf?

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Die schmutzige NS-Vergangenheit des Springer-Konzerns

Axel Springer & die BILD-Zeitung

Wenn jemand zur Hitlerzeit in der Chefredaktion einer Zeitung, der "Altonaer Nachrichten“, saß, die beispielsweise 1937 gegen den "Judenpöbel" hetzte (Ausgabe vom 11. Januar) Axel Springer - Bonze Extrembewältiger Umerziehung Nationalsozialismusund in der Juden - noch widerlicher - sogar mit "Vampiren" gleichgesetzt wurden (9. März), um dann in bundesrepublikanischer Ära als Medienboss zu propagieren: "Der Herr hat das jüdische Volk als sein Volk auserwählt, um ihm durch alle Zeiten zu dienen" sowie alle seine Untergebenen vertraglich zu verpflichten, stets für die Interessen des jüdischen Staates Israel einzustehen, dann zeugt das entweder von einer geradezu phantastischen Läuterung oder von einem abgrundtiefen Opportunismus. Nur: Mit "Mut" und "Zivilcourage", die dem Betreffenden so gerne in der verkommenen Medienlandschaft von heute nachgerufen werden, hatte das alles sicher nichts zu tun. Denn auf das Judentum in moralisch empörender Weise medial einzudreschen, lag in der NS-Zeit ebenso auf "von oben" gewünschter Wellenlinie, wie es in Bundesdeutschland dem Geist der Macht entspricht, jüdisch-zionistische Ambitionen auf der Schleimspur zu begleiten.

Grüner Klee überwuchert Braunes

Gemeint ist Axel Cäsar Springer. Der gehörte in den braunen Jahren zur Führungsetage NS-gleichgeschalteter Medien des väterlichen Unternehmens "Altonaer Nachrichten" (neuer Titelkopf ab 1938: ,,Hamburger Neueste Zeitung") sowie "Hammerich & Lesser", welcher Verlag mit Frontausgaben von Druckwerken profitabel auch die Wehrmacht versorgte. Es geht um jenen Springer, der "Mitglied des Reichsverbandes der Deutschen Presse, der Reichsschrifttumskammer, und des Automobilclubs des Nationalsozialistischen Kraftfahrerkorps war" (Medienhistoriker Dr. Peter Köpf in: "Schreiben nach jeder Richtung. Goebbels-Journalisten in der westdeutschen Nachkriegspresse"). Obwohl der Todestag des einflussreichsten deutschen Pressemagnaten der Nachkriegszeit, er starb am 22. September 1985, nun schon über zwanzig Jahre zurückliegt, ist es für etablierte Organe nicht nur seines eigenen Medienimperiums, sondern weit darüber hinaus, Anlass genug, Springer immer und immer wieder in den Himmel zu heben. Wobei man natürlich sein bundesdeutsches Wirken im Sinne einer Radikalbewältigung der Zeitgeschichte und für die Sache Israels als besonders lobenswert herausstellt, die Brauntöne aber von viel grünem Klee völlig überwuchern ließ.

"Jüdische Erscheinung mit gekräuseltem Negerhaar"

Ein Hosianna sondergleichen hat Claus Jacobi, langjähriger Redaktionsdirektor der "Bild" und Ex-Herausgeber der "Welt" (beides Springer-Erzeugnisse), mit seinem neuen Buch "Der Verleger Axel Springer. Eine Biographie aus der Nähe" angestimmt. Da erfährt man etwa, dass die Eltern des Verlegers angeblich auf große Distanz zum NS-Regime gegangen seien. So habe Mutter Ottilie nach Hitlers Machtübernahme demonstrativ aus Goethes "Wahlverwandtschaften" den Satz zitiert: "Diesem düsteren Geschlecht ist nicht zu helfen", und Vater Hinrich (genannt: "Heino") Andreas Theodor Springer habe im Schilde geführt, in die Schweiz auszuwandern und dort "eine Emigranten-Zeitung zu starten". Aus diesem "Geheimplan" wurde bekanntlich nichts. Stattdessen brachten "Heino" Springers "Altonaer Nachrichten", in die Sohnemann Axel bald darauf redaktionell einstieg (ab 1934 stand er im Impressum), im Jahr der NS-Machtübernahme Schlagzeilen wie: "Jüdische Unverschämtheit" - mit Hetze gegen einen namentlich angeprangerten jüdischen Mitbürger, Justin Steinfeld, der als "prononziert jüdische Erscheinung mit gekräuseltem Negerhaar" vorgestellt wurde, und der sich die Eintrittskarte für eine Schauspielpremiere "erschlichen" habe, wo er doch "in einem deutschen Theater nichts zu suchen" habe. Das Heraufbeschwören einer angeblichen "Gefahr", dass Leute "dieser Rasse die Brunnen in Deutschland vergiften", kam abstoßenderweise auch noch hinzu ("Altonaer Nachrichten", Ausgabe vom 8. April 1933). Der Nationalsozialismus sei, nach der blühenden Fantasie des Jacobi, Axel C. Springer "schon ästhetisch zuwider" gewesen, weil er "alles verkörperte, wovor er sich ekelte: Zwang, Gleichmacherei und Massen". Die "Abneigung" habe ,,tief und fest gesessen" und sich schließlich "zu Abscheu verdichtet". Konkret habe sich das zum Beispiel so geäußert, dass Axel Springer "unter Freunden im Hinterzimmer die neuesten Anti-Witze erzählte".

Mit "Attest-Salve“ um Wehrmacht herumgekommen

Als besonderes "Anti"-Meisterwerk des Axel Springer - des machtkonformen Meinungsmachers der NS-Zeit, der sich 1938 von seiner mütterlicherseits jüdischen ersten Frau trennte (insgesamt brachte er es auf vier Scheidungen) - begegnet dem Leser, wie es dem "Dandy" (Jacobi) und Sohn aus steinreichem Hause gelang, dem Kriegsdienst in der Wehrmacht zu entrinnen. Unter Ausnutzung von "Beziehungen" wartete Springer demzufolge mit einer "Attest-Salve" von Ärzten auf. Dem Endzwanziger wurden abwechselnd "Herzmuskelschwäche", "extrem niedriger Blutzuckerspiegel", "Neigung zu Kollapszuständen", "ohnmachtsähnliche Schwächeanfälle" usw. usf. bescheinigt. Springer klagte auch über, so wörtlich, "Kreislaufstörungen, wenn das Blut wohl in den Kopf hineingeht, aber nicht wieder zurückwill". Und, so teilt es Jacobi weiter mit: "Er suchte Hospitäler auf und machte Kuren, schon um die Glaubwürdigkeit der Diagnose zu erhöhen." Normale, anständige Bürger hingegen wurde zum Dienst an der Front eingezogen.

Judenfrage im Generalgouvernement gelöst - Springers Altonaer Nachrichten

In der Springer-Presse des Dritten Reiches - hier die "Hamburger Neueste Zeitung" vom 2. August 1940 - wurden übelste antisemitische Maßnahmen hymnisch angepriesen. Das Blatt bejubelte die Errichtung des Warschauer Ghettos und feierte, dass die "Judenfrage im Gouvernement" (= Generalgouvernement; besetztes Polen) nunmehr "gelöst" werde. Im Kommentar des Springerblattes hieß es dazu zynisch: "Zum erstenmal seit Jahrhunderten wurde jetzt der Jude zu einem geordneten Lebenswandel gezwungen, der in erster Linie die Pflicht zur Arbeit in sich trägt ... Die Juden sind als Fremdkörper im Generalgouvernement gekennzeichnet." Der Medienkarriere des Axel Springer unterm Hakenkreuz gab dies alles mächtig Aufwind. Nach der kriegswirtschaftlich bedingten Zusammenlegung der väterlichen "Hamburger Neuesten Zeitung" mit anderen Zeitungen (die gelegentlich verbreitete Behauptung, das Springer-Blatt sei der Zensur zum Opfer gefallen, entbehrt jeder Grundlage; die Verlegerfamilie erhielt bei der Fusion ihres Organs mit anderen Zeitungen vom NS-Regime mehr als 200.000 Reichsmark Entschädigung - nach heutiger Kaufkraft: ein Millionending) machte Vater Heino den Junior Axel 1943 zum gleichberechtigten Partner als Boss im Verlag "Hammerich & Lesser". Dieses Editionshaus erfreute sich insbesondere reichlicher Zuteilung des kriegsbedingt knappen Papiers durch die NS-Obrigkeit und erzielte hohe Auflagen seiner die "Moral der Volksgenossen" stärkenden Druckerzeugnisse per Massenabnahme durch die Zentrale der Frontbuchhandlungen. Im besiegten und okkupierten Deutschland kriegte Springer rasch die Kurve. "Er verstand es gut, mit den Besatzern umzuspringen" (Jacobi) und "bombardierte die Briten mit Lizenzanträgen für Zeitungen und Zeitschriften". Springers alter Freund John Jahr, einst Generalvertreter kommunistischer Zeitungen, dann ab 1933 NSDAP-Parteigenosse und erfolgreicher Verleger, war sich selbst und seinem Kumpel beim Wendemanöver von 1945 mit der geschickt ausgedachten Story behilflich, beide hätten einem "getarnten Widerstandskreis" angehört. Axel Springer persönlich schleimte sich bei den Tommys, die auf der Suche nach handwerklich und handlangerisch versierten Kollaborateuren im Pressewesen waren und bei denen daheim Labour die Konservativen an der Regierung abgelöst hatten, mit dem "Bekenntnis" ein: "Ich fühle mich den humanitären Forderungen der fortschrittlich gesinnten Linken verbunden." Das alles bekräftigte Springer damit, "dass er sich nach englischer Art ein Bärtchen auf der Oberlippe zugelegt hatte" (Jacobi). Nach feiner Britenmanier wohlgemerkt, länglich schmal und distinguiert, und nicht so kurz, dick und wuschelig wie beim verflossenen NS-Machthaber. Mimikry total. Kein Chamäleon kriegt den Farbenwechsel besser hin. Der ummaskierte Springer "gefiel den Engländern", teilt Jacobi mit. Zudem legte sich auch noch Erik Blumenfeld für die neuen verlegerischen Absichten des Axel Cäsar Springers ins Zeug: Auftakt einer Männerfreundschaft, die sich sowohl für Blumenfeld, den nachmaligen CDU-Chef von Hamburg und Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, als auch für den Medienkonzernherrn Springer in den kommenden Jahrzehnten als lohnend erwies. Jacobi: "Die Saat gedieh. Axel Springer erhielt 1946 und 1947 von den Engländern, was sonst niemand erhielt: außer der Lizenz des Vaters für ,Hammerich & Lesser' noch drei weitere Lizenzen." Plötzlich ging es nun auch Springers Bauchspeicheldrüse und dem Blutzuckerspiegel wieder besser. Und auch das Blut staute sich bei ihm nicht mehr so zäh im Kopf, sondern floss wieder kräftig, siehe "Bild“-Zeitung...

Die "Bundesregierung" ist mitverantwortlich,...

... daß das hier:
passieren konnte!!! Nur mal so als kleine Erinnerung...

Sonntag, 12. Oktober 2008

HOCHVERRAT AM DEUTSCHEN REICH: Merkel gibt Banken 400 Mrd Euro

"Bundesregierung" aus SPD, CDU, CSU beschliesst den Ausverkauf der "Bundesrepublik" an das Kapital

Washington, Paris, Berlin: Das Vertrauen der Banken in die BRDGmbH ist wieder hergestellt. Die Sondersendung auf Sat 1 über die erpresste Sozialhilfe für Bankrotteure in Höhe eines Staatshaushaltes wird niemals kommen. Wieder werden die Hammel vor der Glotze sitzen und sich regungslos von den durch anonyme Syndikate kontrollierten Fernsehsendern alles ganz plausibel erklären lassen und danach immer noch denken in einer Demokratie zu leben. Es ist alles gut. Rege dich doch nicht auf. Dein "Staat" ist eine Hure des Kapitalismus und existiert gar nicht.(!!!)

Zeit, einkaufen zu gehen.

Heute Abend wird Kanzlerin Merkel bekannt geben, dass Banken und “Kapitalgesellschaften” die einzigen Gesellschaften sind die etwas zählen in unserer Gesellschaft, weil sie nämlich unser Geld zählen.

Die US-Presse meldet 100 Milliarden Euro Steuergelder an direktem Tribut für die Banken. Es heisst, es würden allerdings insgesamt “mehr als 400 Milliarden Dollar”. Man bezieht sich auf eine Meldung des “Handelsblattes”. Dort heisst es dann, in Form von Garantien und direkten Subventionen könnten es auch 400 Milliarden Euro werden.

Ist ja auch nicht weiter wichtig. Die paar zehntausend Kindergärten, Hunderte Universiäten auf Jahre hinaus kostenlos, Konjunkturprogramme für Millionen von Menschen, ach, 400.000.000 mal eintausend Euro, vierhundert Millionen X 1000 Euro, das ist doch nicht zum Verrückt werden.

Nein… Das reicht in Deutschland noch nicht einmal eine Partei, die so etwas, macht politisch zu vernichten. Um wieviel wollen wir wetten?

Aber, Moment mal, um was wollen wir eigentlich wetten? Hast du denn irgendetwas, was dir überhaupt noch irgendetwas wert ist? Hast du noch irgendetwas, was sie noch nicht mit Haut und Haaren verkauft haben, zum Beispiel deine Kinder, die bis an ihr Lebensende für dieses Verbrechen werden zahlen müssen weil du sie verkauft hast wie ein Stück Dreck, wie ein Nichts, verkauft wie ein Haderlump und ewiger Feigling vor dem Herrn?

Also: um was wollen wir wetten?

UM WAS WOLLEN WIR NOCH WETTEN…?